Donnerstag, 30. Oktober 2014

Mount Coolum-Noosa Lookout/Everglades

Eine kleine Sightseeing-Tour meiner neuen Heimat war aber auch mal dringend nötig! Alles begann mit dem Erklimmen des Mount Coolum: als meine Hostmum Hannah mir erklärte wie exhausting das Wandern dort doch sei, dachte ich mir nichts dabei. Nach ein paar Minuten prägte ich mir ihre Worte nach jedem Schritt ein! Nicht zu vergleichen mit dem Pfälzer Wald oder dem Allgäu, besteht der Weg des "National Parks Coolum" NUR aus Steinen. Diese bilden noch nicht einmal eine Treppe oder dergleichen, anstatt dessen musste ich in einigen Phasen mit Füßen und Händen eher klettern als gehen. Auf meiner langen Tour kamen mir fröhliche Jogger entgegen oder auch ein junger Mann, der 2x in meiner Zeit den Mountain hoch und runter rann, Wahnsinn und vor allen Dingen auch nicht ganz ungefährlich! Naja oben zahlte sich aber dann aber der anstrengende Weg mit einem tollen Panorama aus, was ich total genoss. 



  


Am nächsten Tag wanderte ich zum Noosa Lookout, den mir bereits Ursula (Addy's Grandma) zeigte, um Fotos (natürlich auch für euch zu machen). Leider stimmt es manchmal, dass man die Schönheit dieses Lookouts nicht in einem Foto einfangen kann..
Danach nahm ich den Weg durch den National Park zurück: 1. In der Hoffnung endlich mal einen Koala oder ein anderes noch nie gesehenes Tier zu sehen (fail) 2. um mich danach noch ein bisschen im Meer abzukühlen (diesmal OHNE Haialarm).



Am Sonntag rundeten Kathi 2 und ich dann meine Sightseeing-Tour mit einer Bootstour durch die Noosa Everglades ab. Als wir mit den anderen 6 Leuten aufs Boot stiegen wollten wir es erst nicht glauben, doch auf einmal stellte sich heraus DAS DER DEUTSCH-TÜRKISCHE COMEDIAN BÜLENT CEYLAN DIESES ABENTEUER MIT UNS ANTRITT (Ausraster!). Somit hatten wir sozusagen ein inklusives Meet&Greet mit einem echt coolen super sympathischen Typen, wie klein die Welt doch ist! 
Dabei machten wir noch ein Picknick, genossen die tolle Landschaft und deren Tierwelt.









                     






  



Am Abend wurde Vanessa, Kathi und mir übrigens ein neuer Haarschnitt verpasst und nein nicht von einem Friseur (alles selfmade!). Ich hoffe ihr erkennt mich in ein paar Monaten noch wieder...
See ya 
Kathi 

Dienstag, 21. Oktober 2014

UPDATE

Es wurde auch mal wieder Zeit! 
Noch nicht einmal 3 Monate ist's her als ich meinen Führerschein bestanden habe und schon habe ich ein eigenes Auto! Ich könnte John und Hannah nicht genug für mehr Mobilität und Flexibilität danken! Leider musste ich meinen schicken automatischen Land Rover unserem Gärtner überlassen, im Austausch gegen einen Toyota Corolla (auch ok, aber manuell!) mit dem ich noch zu kämpfen habe. 


Ich habe noch ein paar weitere Au pairs kennengelernt, mit denen ich Noosas Nachtleben (soweit wir es dann konnten) erkundet habe. Gott sei dank sind auch nicht alle deutsch, Amanda unsere einzige Schwedin im Bunde, sodass wir auch immer Englisch reden. 
Bald gehen wir aber leider unsere eigenen Wege..


Amanda, Vanessa, meine Wenigkeit, Marina und Jolien

An diesem Wochenende habe ich mir schließlich einen Traum erfüllt, ich war endlich wieder reiten. Mit Kathi Numero 2 machte ich mich auf den Weg zum Lake Weyba, welcher vom Sandy National Park umrandet ist. Dort ritten wir mit 2 weiteren Leuten aus und konnten Adlerneste bestaunen oft auch Fische füttern. Wird auf jeden Fall wiederholt, dann aber auch im Galopp! :)












Unsere Pferde mochten sich nicht besonders



Matthew & ich dafür umso mehr




Am nächsten Tag habe ich mich dann mit Janina, einem weiteren Au pair getroffen im Sunshine Plaza zum shoppen getroffen. Ich wurde echt nicht fündig, dafür tat es mal wieder gut jemand neuen kennenzulernen und sich alles vom Herzen zu quatschen. In nächster Zeit besuchen wir uns bestimmt mal, da wir 2 Stunden auseinander wohnen..




     

                                                                    Drehen wird überbewertet





Den Abend ließ ich dann wieder mit Kathi in Sonnenuntergangsstimmung ausklingen.

Lots of Love 
Kathi ❤️


















Dienstag, 7. Oktober 2014

Caloundra Music Festival & getting fit

Hallo meine Lieben, 

Endlich blogge ich mal wieder! 
Schon bereits seit mehreren Wochen wurde es zu Vanessas und meinem Hobby jeden Mittwoch (unserem freien Tag) in Peregian Beach Tennis spielen zu gehen, da wir beide auch früher in Vereinen spielten und man hier einfach angesteckt wird. Die Aussies stehen mit der Sonne auf (was für den ein oder anderen Langschläfer eine Umstellung ist) und starten ihren Tag aktiv mit Exercises, einem Personal Trainer oder mit simplen Joggen am Strand/in den vielen Parks. Auch wenn man seinen "inneren Schweinehund" überwinden muss lohnt es sich auf jeden Fall, da der Morgen immer noch die schönste Tageszeit ist, in der man die frische Luft, eine glasklare Sicht bis zur nächsten Küste und die leichte Sommerbrise genießen kann. Und überhaupt verbringen die Einheimischen ihre Zeit meistens in der Natur und am liebsten mit Familien und Freunden. Nach unserem wöchentlichen Tennismatch kühlen wir uns meistens im Meer oder in einem unserer Poole ab, die hier wirklich fast jedes Haus hat. 








Einer der schönsten Strände, die ich je gesehen habe! Ellenlang, Peregian Beach.


Unsere Au Pairs-Clique erweiterte sich übrigens mit Katharina Nummer 2! Zusammen besuchten wir das Caloundra Music Festival, wo australische Acts auftraten, wie z.B. Mr Percival, Wolfmother, John Butler, Megan Washington, The Bamboos oder Chance Waters. Das Festival-Gebiet erstreckte sich übrigens über 5 Plätze/Bühnen! 






                        




Chance Waters



Wir übernachteten erneut in einem Backpackers in Caloundra und sahen uns am nächsten Tag noch ein wenig was von dem Ort an und somit endete unser wirklich unvergesslicher Wochenendtrip! 

Lots of Love
Kathi











Samstag, 20. September 2014

Whale Watching, Botanic Garden & Backpackers

Um 9 Uhr morgens holte mich Nessi mit ihrem komfortablen, ausgeliehenen BMW X5 ab (dank Leigh) und unsere 4-stündige Autofahrt nach Hervey Bay konnte losgehen! 
Den richtigen Highway zu finden und das Tanken waren echt mühselig (ohne mobiles Navi wären wir wahrscheinlich in Brisbane angekommen oder gleich dem Outback ausgeliefert).
Doch als wir dann endlich auf dem Bruce Highway fuhren, ging's nur noch gerade aus einmal durch Eumundi, Gympie und Maryborough. Außerhalb dieser Orte konnten wir links und rechts der Straße nichts außer die Weite der Natur bestaunen!

true love - P!nk

Nach einigen Strapazen (Umleitungen+Zeitdruck+dem Rauf-und-runter-hören der gleichen 
CD = keine gute Kombi) kamen wir um 2 Uhr endlich an und tauschten unser schönes Auto gegen ein knatschgelbes Boot ein, in der Hoffnung dass es uns zu ganz vielen Walen fahren würde und das tat es! Unschwer zu erkennen...
Zunächst fuhren wir eine halbe Stunde raus und dort, an der Küste von Fraser Island trafen wir auf unsere Buckelwale, die übrigens ziemlich gut gelaunt waren













 




                    





                     





                   






Echt beeindruckend wie nah sie uns doch kamen und wie lautstark man sie hören konnte! 
Zum Teil konnten wir auch sehen, wie die Wale Luftsprünge machten und uns zuwinkten, ein echt tolles Erlebnis sollte jeder mal gemacht haben! 
Meine Sorge, dass wir keine Wale mehr zum Saisonende sehen, hatte sich damit in Luft aufgelöst. 



Und auch die Buchung des Sunset-Cruises hat sich definitiv ausgezahlt! Nachdem wir etliche Wale gesehen haben durften wir unsere Bootsreise zurück in dieser atemberaubenden Stimmung antreten (NO FILTER)!

Diesen Abend konnten Vanessa und ich nur noch mit ein paar Gläsern Wein im Backpackers-Hotel abrunden, in dem wir Leute aus aller Welt kennen lernten, mit ihnen quatschten und Karten spielten. Für gerade mal 30$ die Nacht bekamen wir ein super-hygienisches Zimmer inklusive riesigem Bad mit Dusche, welches wir uns mit 2 Mädels aus Bad Würzburg teilten und Frühstück, besser ging's nicht mehr!

Am nächsten Tag entschieden wir uns noch einmal den botanischen Garten und den Strand von Hervey Bay zu besuchen.







Meine neuen Lieblingstiere❤️












Freitag, 12. September 2014

So viel Heimat in der Ferne

Ich hab euch ja noch gar nicht meine "Leidenspartnerin" Vanessa vorgestellt!
Durch Zufall lernten wir uns über unsere Hostmums kennen und lustigerweise wohnt sie in Deutschland nicht einmal 10min von mir entfernt (hier in Australien ist es übrigens genauso)!
Zusammen haben wir schon einiges erlebt, zum Beispiel waren wir in einem Backpackers-Restaurant essen und lernten dort Leute aus aller Welt kennen (lieben Gruß an die Holländerin, die uns diesen tollen Ort empfohlen hat). Dort sitzt man in einer gemütlich-familiären Atmosphäre beisammen und tauscht sich aus bei bezahlbarem Essen. Hab ich euch schon erzählt, dass 2l Milch im Durchschnitt 3$ kosten und dass sowieso alles hier ziemlich teuer ist?


Außerdem besuchten wir gemeinsam die Eumundi Markets, ein wirklich schöner Markt zum
einkaufen! Von handgemachten Sachen bis zu kulinarischen internationalen Köstlichkeiten findet man dort wirklich alles. Im übrigen kann man sich sogar die Hand ablesen oder eine Massage geben lassen (nein, haben wir nicht gemacht!). Wir kamen eher mit all den Verkäufern ins Gespräch, denen wir erstmal unsere ganze Lebensgeschichte erzählten,  wofür wir mit ein paar Geschenken belohnt wurden. Das hat sich besonders an einem von drei deutschen Ständen bezahlt gemacht: kaum erzählten wir, dass wir aus Deutschland kommen, wurde uns schon direkt ein Bretzel ( oder auch "Pretzel") in die Hand gedrückt.






Apropos kulinarische Köstlichkeiten: mit den Madills habe ich bereits kulinarische Kultur bzw. Sauerkraut (die "Krauts" sind ja schließlich berühmt dafür), Kartoffelbrei und Bratwurst ausgetauscht. Übrigens stellen sich die Australier den stereotypisch Deutschen als kompletten Fleischesser vor, was hier ganz und gar nichts schlimmes bedeutet, da fast keine Mahlzeit fleischfrei ist. Trotzdem mussten die Madills erst einmal schlucken, als ich ihnen erzählte, dass ich gar nicht so gern Fleisch mag und ich auch sehr viele Vegetarier/Veganer kenne.

Zum Püree geben die Australier übrigens Käse hinzu (the Australian Touch) daran musste ich mich auch erstmal gewöhnen.

Darf ja nicht fehlen: Apfelstrudel! 


Und selbst die Bushturkeys, die echt überall rumlaufen, Essen klauen und beißen (also nicht so schöne Eigenschaften) tragen die Farben unserer deutschen Flagge. Dies hinderte einen trotzdem nicht daran, unserer Kleinen zur Frühstückszeit, den Croissant aus der Hand zu pieksen und sie letztendlich dann auch zu beißen! 















Dienstag, 2. September 2014

The Palms

Na?

So langsam werden Adelaide und ich zu einem richtig gutem Team! Zwar ist der morgendliche Abschied von MumMumMum und DadDadDad (ihre ersten Wortfetzen) noch sehr schwer, aber das Wiedersehen umso größer, alles Gewöhnungssache! Wahrscheinlich versucht sie deswegen mir gelegentlich an den Haaren zu ziehen oder mich zu beißen, eine Art Liebeserklärung. Auch an öffentlichen Spielplätzen, Supermärkten oder Cafés werden wir von vielen oft als Mutter und Tochter gesehen, was ich dann erst einmal aufklären muss. 
Sowieso lässt sich zu den Aussies hier sagen, dass alle komplett positiv eingestellt und super höflich/hilfsbereit sind, was den Wohlfühlfaktor enorm steigert! Zum Beispiel werden dir ständig Türen aufgehalten, schwerere Sachen brauchst du nicht selber tragen und du wirst immer und überall mit einem breiten Lächeln empfangen. Zwar muss ich mich noch etwas anstrengen nicht "rude" rüber zu kommen, da jeder gesprochene Satz mindestens ein "please" oder "thank you" enthält und du (wie bei der ein oder anderen amerikanischen Kette in Deutschland) überall gefragt wirst, wie es dir denn ginge ohne eine konkrete, ehrliche Antwort zu verlangen.


                                                                          "The Palms" on Grosvenor

Tada! Mein neues Zuhause und gleichzeitig mein Arbeitsplatz! Ein klassisches Queenslander-Beach-Style-Haus, was 1926 in Gympie erbaut wurde und in dem die Madills bereits 3 Monate leben, gibt schlimmeres!
  
                

Übrigens inklusive Trampolin, Sandkasten, Rutsche und allem, was das Kinderherz höher schlagen lässt! 

  

Und natürlich der Pool (jetzt ohne Blätter drin)! Am Montag hat dann auch hier mal der "australische Frühling", sozusagen der deutsche Sommer (nette 23 Grad mit angenehmen Windstößchen), angefangen. Während nämlich manche Aussies über die "Kälte" klagten, habe ich meinen ersten Sonnenbrand bekommen! Ich kann mich jetzt schonmal auf einen tropisch-schwülen-40-Grad-Sommer freuen und ich hoffe, dass mir der Pool und die 10
Tuben Sonnencreme (extra aus Deutschland importiert) helfen da irgendwie durchzukommen. Besonders mit dem neuen Baby, was am 16. Januar zur Welt kommen wird! Ich freue mich!!!