Dienstag, 19. September 2017

Diskurslinguistik

In der Diskursanalyse geht es im Wesentlichen immer um in raumzeitlichen, konkreten Kontexten erscheinende Aussagen. Neben dem deskriptiven Element fragt die Diskurslinguistik auch systematisch nach raumzeitlich benennbaren Bedingungen von Aussagen, die als Kontexte und Voraussetzungen des Redens und Schreibens zu begreifen sind, was zu einer Hervorhebung der Diskursakteure in der analytischen Praxis führt. Die Aussagen, die gemacht werden sind durch den Diskurs geprägt, prägen diesen wiederum aber auch mit. Die drei Schritte zur Vorbereitung einer diskurslinguistischen Untersuchung sind die Gegenstandseingrenzung, die Wahl grundlegender Methoden sowie Planung der praktischen Arbeit. Die Methodenwahl lässt einen zwischen einem thematischen oder systematischen, einem synchronen oder diachronen und zwischen einem korpusgelenkten oder einem korpusbasierten Ansatz entscheiden.

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