Freitag, 12. September 2014

So viel Heimat in der Ferne

Ich hab euch ja noch gar nicht meine "Leidenspartnerin" Vanessa vorgestellt!
Durch Zufall lernten wir uns über unsere Hostmums kennen und lustigerweise wohnt sie in Deutschland nicht einmal 10min von mir entfernt (hier in Australien ist es übrigens genauso)!
Zusammen haben wir schon einiges erlebt, zum Beispiel waren wir in einem Backpackers-Restaurant essen und lernten dort Leute aus aller Welt kennen (lieben Gruß an die Holländerin, die uns diesen tollen Ort empfohlen hat). Dort sitzt man in einer gemütlich-familiären Atmosphäre beisammen und tauscht sich aus bei bezahlbarem Essen. Hab ich euch schon erzählt, dass 2l Milch im Durchschnitt 3$ kosten und dass sowieso alles hier ziemlich teuer ist?


Außerdem besuchten wir gemeinsam die Eumundi Markets, ein wirklich schöner Markt zum
einkaufen! Von handgemachten Sachen bis zu kulinarischen internationalen Köstlichkeiten findet man dort wirklich alles. Im übrigen kann man sich sogar die Hand ablesen oder eine Massage geben lassen (nein, haben wir nicht gemacht!). Wir kamen eher mit all den Verkäufern ins Gespräch, denen wir erstmal unsere ganze Lebensgeschichte erzählten,  wofür wir mit ein paar Geschenken belohnt wurden. Das hat sich besonders an einem von drei deutschen Ständen bezahlt gemacht: kaum erzählten wir, dass wir aus Deutschland kommen, wurde uns schon direkt ein Bretzel ( oder auch "Pretzel") in die Hand gedrückt.






Apropos kulinarische Köstlichkeiten: mit den Madills habe ich bereits kulinarische Kultur bzw. Sauerkraut (die "Krauts" sind ja schließlich berühmt dafür), Kartoffelbrei und Bratwurst ausgetauscht. Übrigens stellen sich die Australier den stereotypisch Deutschen als kompletten Fleischesser vor, was hier ganz und gar nichts schlimmes bedeutet, da fast keine Mahlzeit fleischfrei ist. Trotzdem mussten die Madills erst einmal schlucken, als ich ihnen erzählte, dass ich gar nicht so gern Fleisch mag und ich auch sehr viele Vegetarier/Veganer kenne.

Zum Püree geben die Australier übrigens Käse hinzu (the Australian Touch) daran musste ich mich auch erstmal gewöhnen.

Darf ja nicht fehlen: Apfelstrudel! 


Und selbst die Bushturkeys, die echt überall rumlaufen, Essen klauen und beißen (also nicht so schöne Eigenschaften) tragen die Farben unserer deutschen Flagge. Dies hinderte einen trotzdem nicht daran, unserer Kleinen zur Frühstückszeit, den Croissant aus der Hand zu pieksen und sie letztendlich dann auch zu beißen! 















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