Bietet man Bekenntnissen eine Platform durch Institutionen wie der Kirche, Social Media-Seiten oder gesellschaftlichter Pflichten so vereinen sich Selbst-und Fremdbild miteinander. Der Sender befreit sich von jeglicher Sünde, schlechtem Gewissen und Schuld, während der Gesprächspartner die Botschaft empfängt, optional vor Schweigepflicht steht und sich an diese erinnern kann oder nicht muss. Dazu kommt dass sich der Beichter erst einmal für das Beichten entscheiden muss, was die Kirche erzwingen, Social-Media-Seiten erleichtern und gesellschaftliche Pflichten abnehmen können. Man hilft sich dabei selber, indem man Bestätigung, Unterstützung und indirekte Aufmerksamkeit erhält oder einfach einen externen Zuhörer bzw. eine öffentliche Meinung bekommt. Diese kann positiv ausfallen, indem man Gemeinsschaften entdeckt oder negativ durch Verurteilung und Vorurteilen.
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