Mittwoch, 6. Mai 2015

Cairns to Airlie Beach

Soooo jetzt mal ein paar Neuigkeiten! 
Vor 1 Woche starteten wir unseren Trip nach Airlie Beach mit unserem treuen Gefährten Arnold (der Van), welchen wir uns leider Gottes mit Mühe und Not erkämpfen mussten. Zuvor blieben wir noch ein paar Tage in Cairns in einem echt schönen Hostel, indem wir in unserem 8er-Zimmer mit vielem Backpackern quatschten und auch Kathi & Caroline wieder trafen. Die 2 haben ihre Campervan-Reise schon hinter sich und mit deren Tricks&Tips konnte unsere nur noch losgehen! Man muss sagen dass es für Leute, die noch nie so richtig gecampt haben anfangs echt schwer ist sich in seinem Haus auf 4 Rädern einzuleben, doch wir habens echt gut gemeistert und haben unseren Arni schon lieb gewonnen. Zu Cairns lässt sich sagen, dass es dort BESONDERS viele junge Backpacker gibt (als gäbe es die nicht schon überall, übrigens schätzungsweise 80% deutsch!!!) und somit auch viel Party. Dafür leider keinen Strand, eine Lagune muss dafür herhalten, doch das GREAT BARRIER REEF hat wirklich alles wieder gut gemacht. Für mich hat sich irgendwie nie die Gelegenheit geboten schnorcheln zu gehen, doch ich muss schon sagen ich liebe es einfach! Erst hatte ich ein paar Bedenken mit der Atmungstechnik, doch da wir mit eine der ersten waren gab es keine andere Möglichkeit als reinzuspringen und zu schauen was passiert (alles gut). Wir schwommen mit Schildkröten, den unterschiedlichsten Fischarten und es wurde wohl auch ein Hai gesichtet. Der Wahnsinn was die Unterwasserwelt für Schätze verbirgt, hier ein paar eindrücke:














Nach unserem absolut tollen Tag mit 2 Schnorkelstationen waren wir dann aber auch echt geschafft und gingen noch mit 2 Freundinnen aus Island Essen. Die erste Nacht in unserem eigenen Van war echt comfy und somit ging es ausgeschlafen ein Stückchen nördlich zum Daintree National Park in der Nähe von Port Douglas. Mit seinen verlassenen Stränden und den Krokodilkanälen ist er einer der größten und ältesten Regenwälder in Australien.


















Nach unserer Nacht in Port Douglas und dem Verlust jeglicher Hemmungen machten wir auf unserem Weg nach Airlie Beach noch einen Stopp in Mission Beach, dort wurden wir erst einmal begrüßt von ein paar Backpackern die sich ein paar Kokosnüsse zum Verzehr präparierten. Der Skydive-Ort ist ausgestattet mit einem ellenlangen Strand auf dem Palmen geradezu wuchern, am liebsten wäre ich länger geblieben um dort zu nächtigen. Doch es ging straight weiter, wir mussten schließlich unser Segelboot catchen (entschuldigt das Denglish):








Freitag, 1. Mai 2015

UPDATE


G'day ihr Lieben,
Ich musste feststellen, dass der letzte Post Anfang des Jahres hochgestellt wurde..demnach ist auch recht viel passiert in der letzten Zeit. Eine kleine Zusammenfassung: bis Ende März bin ich bei den Madills geblieben. Die letzte Zeit dort war eher ein bisschen aufbrausend auch wegen unserem neuen Familienmitglied Phoebe Isobel Florence (geboren am 6.1.) und weil nach und nach so ziemlich alle meiner Au-Pair-Freundinninen gegangen sind (jedoch kamen dafür auch neue nette Mädels). Ich spürte einfach, dass es jetzt nach 8 Monaten Zeit ist mehr vom Land zu sehen! Der Abschied von meiner kleinen fiel mir super schwer, hört sich jetzt echt doof an, aber nach so einer langen Zeit ist sie schon Teil meines Lebens geworden und ich habe mich für sie so verantwortlich gefühlt wie eine große Schwester. Wahrscheinlich hat's aber auch damit zu tun, dass ich das große-Schwester-sein vermisse, hierbei grüße ich übrigens meinen Bruder (hoffe du hältst es ohne mich aus). Danach ging ich über das helpx-Programm zu Elissas Familie auf Mount Nebo (20min von Brisbane entfernt), wo ich mal so das ganz andere Leben erleben durfte. Mitten auf einem Berg im Regenwald lebten wir ziemlich sparsam (besonders vom Wasser her) mit 2 Katzen und Hühnern zusammen und praktizierten an unseren spiritual sundays Yoga. Es klingt sehr alternativ, was es auch war, aber in dieser einen Woche habe ich so viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft erlebt wie noch nicht zuvor. Und nun war es soweit, nach meiner Nacht am Flughafen in Brisbane gefühlten 10 Stunden warten und 3 Kaffees war sie da: meine Mama! Komischerweise überhaupt nicht jetlagt holten sie mit mir unser Mietauto ab und dann machten wir uns schon auf den Weg nach Noosa. Noosa begrüßte uns mit dem schönsten Wetter und ich freute mich einfach nur ihr mein Zuhause zu zeigen und nicht nur das: wir schauten uns auch noch einmal Fraser an und machten uns auf den Weg nach Sydney, auf dem wir noch viele kleine Stops machten. Ihr gefiel es richtig, doch nach 3 Wochen mussten wir uns auch wieder verabschieden, was mir wieder ziemlich schwer fiel. Doch besonders hier in Australien gehört es zur Tagesordnung sich zu verabschieden. Besonders jetzt, denn meine Freundin Corinna und ich starteten unsere Campervan-Reise die Ostküste herunter von Cairns bis nach Melbourne! Die dürft ihr natürlich auch nicht verpassen, deswegen werde ich mein bestes geben euch halbwegs auf dem laufenden zu halten und genügend eindrücke zu posten.

Bis dahin
Eure Kathi ❤️

Sonntag, 25. Januar 2015

NYE in Sydney

..Und? Sind alle gut ins neue Jahr reingerutscht? Also ich kann mich echt nicht beschweren, Silvester in Sydney und Zeit mit Merle zu verbringen waren einfach nur spitze. Aber alles auf Anfang: am Sonntag landete ich um 9 Uhr abends in Sydney und erhaschte meine ersten Eindrücke der Multikulti-Stadt leider erstmal im dunkeln. Trotzdem gewöhnte ich mich wieder schnell an die vielen Menschen (übrigens fast ausschließlich Asiaten und Inder), die lauten Sirenen und an die angenehme Großstadtluft. Nervös wartend an der Zughaltestelle überraschte mich endlich wieder ein bekanntes Gesicht, meine Schulfreundin Merle! Lustigerweise war es überhaupt gar kein komisches Gefühl sie am anderen Ende der Welt wieder zu treffen, eher wie ein Stück zuhause :) Sie teilt sich eine Wohnung mit 3 witzigen Aussie-Kerlen im Stadtteil Newtown nur 5min von der train station entfernt, was echt gut ist! Zu Newtown lässt sich sagen, dass alles sehr vintage-mäßig angehaucht ist und dort echte Szene-Leute rumlaufen, total cool. Da Merle ein eigenes Zimmer hat schliefen wir in einem Bett. Dies wurde manchmal zur Zerreißprobe für uns beide, da ihre Arbeitsschicht in der Adria-Bar am Darling Harbour einfach mal um 3 Uhr enden kann.