Dienstag, 25. November 2014

1 Woche im Paradies/ Fraser Island

Part 1
So lange planten wir unseren Fraser-Trip, fanden endlich ein Wochenende was uns allen (und unseren Familien) zusagte und starteten um 6 Uhr morgens unser Abenteuer! Und ich kann euch sagen selbst der Bus war nichts anderes als ein riesen großes Abenteuer! So schlau wie wir waren, suchten wir uns die ganz hinteren Plätze aus. FEHLER, denn selbst auf den nicht sandigen Straßen wurde nur die hintere Reihe hin und her geschleudert, während der Rest in Ruhe schlafen oder die Aussicht genießen konnte. Unser Guide hat übrigens nicht sonderlich viel dazu beigetragen, ein echter Raudi (aber ich kenne das ja nicht anders, ne Papa?). Auf unserem Weg zur Fähre passierten wir Macadamia-und Mangoplantagen (wir  sahen sogar die zweitgrößte in ganz Queensland) und außerdem konnten wir endlich mal wilde Kängurus beobachten! Ein kleiner Zwischenstopp am Tin Can Bay gab uns die Gelegenheit Delphine zu füttern, haben wir aber nicht gemacht, da zu viele Menschen da waren. Tolle Fotos habe ich aber trotzdem machen können:





Weiter ging es bis zur Fähre am Rainbowbeach, mit der wir noch nicht einmal 5min bis zum  Ufer Fraser Islands brauchten. Und da waren wir nun, auf der größten Sandinsel der Welt! Ihr müsst wissen, dass wir von nun an nur noch auf Sand und am Meer entlang fuhren, hat also doppelt Spaß gemacht hintere Reihe Discovery-Bus (keine gepflasterten Straßen, kein richtiger Supermarkt...)! Dazu kamen noch die sogenannten Creeks (übersetzt: Quellen), welche ins Meer flossen und den Bus noch mehr zum schaukeln brachten, sodass Nessi ernsthaft bis an die Decke flog! Ich werde diese Busfahrt einfach niemals vergessen, haha! 










Kaum angekommen konnten wir auch schon unseren ersten Dingo bestaunen. Seit die Dingos (eine Wolfsart) von Menschen gefüttert wurden sind sie nicht ganz ungefährlich und man muss wirklich nachts oder alleine aufpassen, dass einen so ein Rudel nicht umzingelt!










Nachdem wir in Eurong eine Buspanne miterlebten (tiefer Sand und großer Bus mit 20 Leuten funktioniert halt nicht immer einwandfrei) ging es dann aber weiter zu einem 40min-Walk an einem Creek. Dieser soll so rein und auch wertvoll für die Aboriginies sein, dass wir gebeten wurden das Wasser manch zu betreten. Danach aßen wir lunch und machten uns auf den Weg zum Lake McKenzie, der ausschließlich mit Regenwasser gefüllt ist! Super praktisch, kein klebriges Salz auf der Haut oder in den Haaren, sondern einfach nur das seidige Gefühl des wirklich schwerelosen Wassers. Macht euch einfach selber ein Bild, sieht es nicht so paradiesisch aus wie auf der ein oder anderen touri-Broschüre? 





















Abends aßen wir noch gemeinsam mit der Gruppe Dinner und lernten alle Leute genauer kennen. Eine ziemlich bunt gemischte Gruppe aus Irländern, Österreichern, Schweizern, Franzosen, Italienern, Engländern und Mexikanern, also kamen super viele Nationen zusammen (und Gott sei dank keine Deutsche, auf die man hier echt schon genug trifft). Danach genossen wir noch ein paar Glässchen (oder mehr) am Strand und bestaunten den einmaligen Sternenhimmel. In 2 Stunden bekamen wir 2 Sternschnuppen mit und oft kann man sogar den Milkyway sehen, ein echtes Highlight! 




Am nächsten Tag bestiegen wir den Indian Head mit Flip Flops (!!!) und hatten auch eine tolle Aussicht auf den ein oder anderen Hai, Delphine und Schildkröten (wahrscheinlich schwimmt deswegen niemand im Meer). Außerdem besuchten wir das Maheno-Schiffswrack und den berühmten Eli Creek.

































































Donnerstag, 13. November 2014

Australia Zoo

Kathi und ich mussten dieses Wochenende in den Zoo, um mal einen Koala zu sehen! Die sieht man nämlich eher selten in unserer Gegend oder nur wir sehen sie nicht...So oder so konnten wir die kuscheligen Koalas von einer ganz anderen Perspektive aus betrachten, wir durften sie auf den Arm nehmen. Schwer und gar nicht soooo flauschig wie sie aussehen, aber eigentlich immer nur am schlafen (20 Stunden pro Tag) und essen, haben die süßen Bären echt ein relaxtes Leben. 

                  












In dem Zoo konnte man durch verschieden Kontinente reisen und deren typischen Tiere bestaunen. Doch wir genossen es mehr die einheimischen Tiere zu sehen, wie z.B. Die vielen Kängurus und Wallabes die frei herum hoppelten und die man füttern konnte! Der Unterschied? Wallabes sind um einiges kleiner, zierlicher und deren Fell ist dunklerer.







Und hier ein tod(MÜDES) Känguru!




Total gelungen.





Toll waren auch die Shows, in denen wir von Papgeien umflogen wurden während die Zoowärter Korkodile und Adler fütterten. Übrigens informativ zugleich, da wir jetzt wissen wie wir bei einem Krokodil oder einem Schlangenbiss zu reagieren/agieren haben.









                 
                                                        Australia's größter Vogel! 














Steve Irwin's Zoo präsentiert nicht nur die Tiere des Wildlifes, sondern schützt sie auch (was für den ein oder anderen paradox erscheinen mag). Jedoch befindet sich direkt neben dem Zoogelände eine Auffangstation für verletzte Tiere (oft Koalas), welches wir auch besuchten